LogoQuelle:http://trinkwasser.bgw.de/
BGW - Bundesverband der Gas- und                     
Wasserwirtschaft
Was tun bei hartem Wasser?

Die Aufnahme von Calcium und Magnesium über das Trinkwasser ist positiv für die Gesundheit des Menschen. Ein hartes Wasser wird jedoch nicht von allen Verbrauchern als positiv empfunden.

Folgende Tipps helfen, die Auswirkungen eines kalkreichen Wassers abzumildern:

  • Kalk- oder Kesselstein fällt in nennenswertem Umfang immer erst dann an, wenn das Wasser über 60° Celsius erhitzt wird.
  • Warmwasserbereiter und Boiler sollten Sie möglichst nur in der "Energiesparstufe" betreiben.
  • Beim Waschen reichen Temperaturen bis 60° Celsius häufig vollkommen aus. Die Kochwäsche bei 95° Celsius ist, genau wie die Vorwäsche, meist entbehrlich.
  • Beim Spülen in der Maschine genügen oft ebenfalls Temperaturen unter 60° Celsius, um ein einwandfrei sauberes Geschirr zu erhalten. Auf das Vorspülen können Sie in der Regel verzichten.
  • Zum Entkalken von Kaffeemaschine, Wasserkessel, Wasserkocher, Tauchsieder und anderen Haushaltsgeräten benötigen Sie keine teuren Entkalker. Den gleichen Zweck erfüllen Zitronensäure oder Essig.
  • Störende Wasserflecken und Kalkablagerungen an Armaturen, auf Wannen, Spül- oder WC-Becken lassen sich leicht mit haushaltsüblichem Essig- oder Zitronenreiniger entfernen. Wer Armaturen nach der Benutzung direkt abtrocknet, verhindert das Entstehen von Kalkflecken.

 

Teegenuss bei hartem Wasser

Viele Teefreunde schätzen weiches Wasser zum "Teekochen". Doch auch hartes Wasser lässt sich, falls Sie sich für eine kräftige Teesorte entscheiden, gut für die Zubereitung der aromatischen Blätter verwenden. In Frage kommen unter anderem Assam-Tees, wie sie beispielsweise für die "Englische Mischung" oder die "Ostfriesische Mischung" verwendet werden. In Teegeschäften berät man Sie gerne, welcher Tee für Ihr Trinkwasser geeignet ist.

 

Schutz der Hausinstallation vor Korrosion

Hausbesitzer fürchten oft, dass hartes Trinkwasser mit der Zeit die Rohre der Hausinstallation zusetzt. Wo es notwendig ist, bereiten die Wasserversorgungsunternehmen ihr Trinkwasser so auf, dass es nicht zu einer übermäßigen Kalkausfällung in den Trinkwasserrohren kommt. Eine dünne Deckschicht ist allerdings erwünscht. Sie schützt vor Korrosion.

 

Waschmittel meist mit "eingebautem" Enthärter

Ihr Waschmittel enthält in der Regel bereits einen Wasserenthärter. Wenn Sie entsprechend den Hinweisen des Herstellers dosieren, brauchen Sie vor Gerätekalk keine Angst zu haben.

Suche
Suche:
Mein Wasserversorger
PLZ:
Meine Wasserhärte
PLZ: